Hallo André, herzlich willkommen zu unserem Interview! Stell dich doch bitte erst einmal kurz vor!

Ich heiße André Krajnik und komme aus dem Südosten des Ruhrgebiets. Ich fotografiere primär Natur (Landschaften und Wildlife) und reise gerne. Bilder von mir kann man z.B. als Kalender, Puzzle oder großformatige Drucke kaufen.

Mit der Fotografie habe ich quasi zu Schulzeiten begonnen (in chronologischer Reihenfolge: 126er Kassettenfilm, 6×6 Mittelformat, 35mm Sucherkamera, Spiegelreflex). Zeitweise habe ich auch ein Schwarzweißlabor betrieben und dort außer freien Arbeiten auch Repro-Fotografie und Vorstufe für den Siebdruck betrieben.

Ich liebe großartige Landschaften, bevorzugt felsige Küsten. Ich mache noch immer viel Schwarzweiß-Entwicklungen und seit fast 10 Jahren schreibe ich einen Blog über meine Fotografie. Über das Menü auf meiner Blog-Hauptseite kann man unter Portfolio eine Auswahl an Personen-Bildern einsehen: Portraits, Cosplay und Hochzeiten.
In meinen Augen am interessantesten ist jedoch der Link zu meinem Reiseblog, auf dem pro Woche 5 thematische Posts erscheinen.
Alle neu veröffentlichten Posts werden auch auf Facebook und auf Google-Plus sowie auf Twitter bekannt gegeben:

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Wer damit noch nicht genug hat, findet mich auch bei Instagram unter:
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Wann hast Du Dein erstes Foto gemacht und was war es?

Ich habe schon sehr früh, mit etwa 12 Jahren, meine erste Kamera gehabt: eine Kodak 126 Kassetten-Kamera. Film-Kassette rein, spannen und auslösen. Fertig! Am Ende die volle Filmkassette entnehmen und zum Fotolabor bringen. Keine Einstellungen, feste Brennweite, feste Verschlusszeit, kein Scharfstellen. Das einzige zusätzliche Element war der 4-er Blitzwürfel, den man aufstecken konnte. Pflanzen, Landschaften und Tiere waren schon damals meine Hauptmotive. Dazu kamen noch technische Geräte wie alte Dampfloks, schöne Autos oder kleine Flugzeuge (Privatflieger und so).
In der 9. Klasse kam im Kunstunterricht an der Schule dann die Theorie dazu: Blende, Belichtungsmesser, Belichtungszeit, Tiefenschärfe, ….

Mit einer geliehenen 35mm war ich dann im Sommer unterwegs und danach komplett der Fotografie verfallen. Wenn ich heute keine Kamera dabei habe, fehlt mir etwas. Zum Glück sind die Handys heute so gut, dass ich da zumindest eine Lösung für „immer dabei“ habe. Schließlich ist die beste Kamera für ein Bild genau die, die man aktuell dabei hat 🙂

Woher bekommst Du Deine Inspiration für neue Fotos oder Foto-Projekte?

Die Schönheit der Natur ist häufig meine Inspiration. Im Frühling die bunten Blüten und die Insekten, dazu die Landschaften. Urlaube werden nach fotografisch interessanten Themen ausgesucht.

Aber das ganze Jahr über ziehe ich immer wieder für kürzere oder länger Trips entweder allein los (z.B. in Botanische Gärten, Parks, lokale Wälder oder wilde Wiesen) oder in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten in Form eines Stammtisches zum fotografieren. Internetforen bieten da eine schöne Plattform um Gleichgesinnte zu treffen, gemeinsam ein Ziel zu planen und zu besuchen um im Anschluss die entstandenen Bilder zu veröffentlichen und ein Feedback zu erhalten. Offenes, ehrliches Feedback ist der beste Weg, sich selbst zu verbessern. Im Internet ist sogar eine Seite verfügbar, wo man das Thema „Bildbesprechung“ erlernen kann.

Wie wichtig ist Dir Technik beim Fotografieren?

Den Begriff „Technik“ müssen wir zunächst mal etwas aufdröseln. Zum Einen bezieht er sich auf die Kamera, Objektive und sonstiges Zubehör, dass ich zum fotografieren einsetze, desweiteren auf die Grundlagen der Fotografie wie Bildgestaltung, Schnitt, Tiefen-Wirkung und. Freistellung und zum Dritten die Technik, die hinter einem bestimmten Bild-Look steht.

Bezüglich der eingesetzten Kamera(s) und Objektiven bin ich sehr offen. Das ist das Werkzeug. Das Werkzeug muss ich beherrschen, also die Stärken und Schwächen meines Werkzeugs kennen und so einsetzten, dass am Ende gute Bilder heraus kommen. Wenn man sein Werkzeug gut beherrscht, kann man mit einer einfachen Kamera sogar bessere Bilder machen, als jemand, der eine High-End Spiegel-Reflex Kamera hat, sie aber nicht beherrscht. Insgesamt bin ich der Meinung, dass es keinen großen Unterschied macht, von welchem Hersteller eine Kamera ist. Die Hersteller der Objektive bzw. deren Klassen haben da schon einen größeren Einfluss auf das Ergebnis. Eher noch als der Hersteller ist die Größe des Sensors entscheidend, wenn es auf Tiefenschärfe-Wirkung oder Macro-Aufnahmen ankommt. Es gibt inzwischen Fotografen, die nur noch mit ihrem Handy unterwegs sind und damit beeindruckende Bilder machen. Sie beherrschen ihr Werkzeug und wissen sich damit auszudrücken.

Auf der anderen Seite heißt das aber nicht, dass man mit der Voll-Automatik einer Einsteiger-Kamera als Anfänger automatisch tolle Bilder bekommt. Ein Bekannter von mir nutzt als Signatur den Spruch „Fotografie kostet Zeit. Wer die nicht hat, kann ja immer noch knipsen“. Ich glaube, dass da sehr viel Wahres drin steckt. Denn Fotografie bedeutet sich mit der Materie auseinander zu setzen, unabhängig, ob es sich um Menschen-, Landschafts, Reise-, Städte- oder Wildlife-Fotografie handelt. Das heißt unter anderem „warten auf die richtigen Lichtbedingungen“, das ‘richtige’ Licht bzw. Uhrzeit oder eben, dass ein bestimmtes Tier vor der Kamera erscheint. Natürlich kann ich die tolle Kirchenfront im Gegenlicht fotografieren und nachher jedem erzählen, wie toll sie aussah, weil man es in den abgesoffenen Schattenpartien nicht mehr erkennen kann oder trotz komplett weißem Himmel im Foto von den schönen Schäfchenwolken am strahlend blauen Himmel schwärmen. Aber das Bild ist kaum etwas, das man sich gerne ansieht. Hier muss man zur richtigen Zeit am Ort sein. Und das kann heißen z.B. früh aufstehen oder abends spät. Aber genau das erfährt man nur mit gründlicher Recherche, die dann eben Zeit kostet.

„Aber das kann man doch alles mit Photoshop korrigieren“. Nein. Manches geht zwar, aber der Aufwand, den man in die Nachbearbeitung stecken muss, ist bei solchen Bilder oftmals so hoch, dass es sich einfach nicht lohnt, zumal dabei dann auch viel Qualität verloren geht. Die richtige Zeit ist entscheiden. Somit gehören für mich ein Kalender mit Sonnenauf- und untergangszeiten, ein Gezeitenkalender am Meer und ein Tool zur Bestimmung der Schattenverläufe zu den unverzichtbaren Hilfsmitteln.

Wenn man bei der Aufnahme des Bildes schon alles richtig gemacht hat, geht die Entwicklung des Bildes im digitalen Fotolabor in wenigen Minuten schnell von der Hand: evt Horizont begradigen, Flecken heraus stempeln und nachschärfen. Das Ergebnis sind dann qualitativ hochwertige Dokumentations-Fotos, die naturgetreu wiedergeben, wie es war.

Manchmal möchte man aber mehr. Man möchte Bilder, die aus der Masse herausstechen. Da kommt es dann auch wieder darauf an, dass man sein Werkzeug beherrscht und kreativ mit den Möglichkeiten umgeht. Das heißt dann z.B. mit dem Aufnahmepunkt spielen, durch veränderte Blende wichtige Dinge betonen während unwichtigere im Unschärfebereich liegen oder auch durch Blitzeinsatz einen Spot setzen. (Niemals Tiere anblitzen!!) Mit Hilfe eines Stativs kann man sich an Langzeitbelichtungen wagen oder auch die Blaue Stunde nutzen. Neue tolle Erfahrungen sind der Lohn.

Welches Deiner Bilder oder Serien bewegt Dich? Und warum? Zeigst Du es uns?

Ich möchte mit meinen Bildern Emotionen ansprechen. Der Betrachter soll sich in der Szene wiederfinden und gleichsam durch meine Augen sehen. Ich versuche Zeit und Gefühl einzufangen und zu konservieren. So, dass man sich beim Betrachten wieder erden und die Natur zu sich sprechen lassen kann.

Ich habe in meiner Bilderauswahl bewußt Bilder sowohl in Farbe, wie auch in Schwarzweiß ausgewählt. Um zu zeigen, dass Schwarzweiß nicht gleichbedeutend mit entsättigt oder farblos ist, habe ich auch 2 Bilder ausgewählt, die ich sowohl in Farbe, wie auch in Schwarzweiß ausgearbeitet habe.

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Kann man (fotografische) Kreativität lernen?

Das ist schwierig zu beantworten. Kreativität kann man nicht lernen. Man hat sie oder eben auch nicht. Man kann Regeln lernen. Die Anwendung der Regeln obliegt einem jeden selbst. Jeder von uns lernt die Muttersprache. Aber nicht jeder wird ein Goethe, Schiller oder ein Thomas Mann. Das Werkzeug, einen supertollen Roman zu schreiben, hat somit jeder. Die Kreativität dazu ist einem aber angeboren. Dennoch gibt es sehr viele weitere Autoren, die Bücher schreiben, weil sie die Regel gelernt haben und in geschickter Weise die Wörter aneinander reihen. Aber auch anders herum wird ein Schuh daraus, wenn Menschen fesselnd Geschichten erzählen können, obwohl sie nur kaum oder gar keine Schule besucht habe. So ist es auch mit dem Fotografieren. Man muss das „sehen“ lernen. Dazu kommt die Fähigkeit, die gegebenen Werkzeuge zu nutzen.

Als meine Tochter etwa 5 war, haben wir ihr eine gebrauchte digitale Spielzeug-Kamera geschenkt mit Platz für 8 oder 10 Fotos in bescheidener Qualität. Keinerlei Einstellmöglichkeiten, nur Sucher und Auslöser und ein mieses Displaychen. Aber, sie hat mich ganz schnell mit fantastischen Bildern überrascht. Natürlich war da auch eine Menge Kinder-geklicker bei. Aber auch ohne dass ich ihr Regeln zur Bildgestaltung erklärt hätte, kam sie (inzwischen etwa 8) z.B. mit Bildern von den Blumen auf dem Küchentisch zurück. Sie hatte selbstständig den richtigen Winkel gefunden, um die Blumen interessant angeordnet abzulichten. Das ist es, was ich mit angeboren meine. Sie hat Zeit investiert und sich mit den Blumen beschäftigt. So entstehen gute Bilder. Ich glaube, es war ihr 10. Geburtstag, zu dem sie dann eine digitale Kodak Kompakt-Kamera bekam. Zum Schulabschluss hat sie sich dann eine Spiegel-Reflex-Kamera mit einem Kit-Objektiv aus der unteren Mittelklasse gekauft.

Wenn Dich jemand fragt, wie er „bessere“ Bilder machen kann: Welchen Rat hast Du für ihn oder sie?

Die Frage hab ich ja eben schon in Grundzügen beantwortet. Ja, man kann lernen, „bessere“ Bilder zu machen. Dem Fotografen Helmut Newton wird der Satz „Deine ersten 10.000 Bilder sind Deine Schlechtesten“ zugeschrieben, und ich glaube, heute darf man ruhig eine weitere „0“ an die Zahl anhängen. In Zeiten, wo man nicht mehr in Filmen zu je 36 Aufnahemn zählt sondern über 1.000 Fotos auf nur eine Speicherkarte passen. Mach dein Bild bzw. die Bilder. Nach dem Trip schau Dir deine Bilder an und vergib Sternchen als Wertung. Diese Sternchen-Bilder schau Dir erneut an (ruhig mit etwas zeitlichem Abstand) und versuch zu erkennen, was Du beim nächsten Mal besser machen kannst. Sei ehrlich zu Dir selbst. Am Jahresende nimmst Du alle Sternchenbilder des Jahres und filterst sie so erneut und nach weiteren 2 oder 3 Jahren wieder. Auf diese Art und Weise perlen Deine wirklich guten Bilder nach oben. Was hast Du gut gemacht und warum? Was könntest Du besser machen?

Bildbewertung ist einfach. Das kann jeder. Nimm Dir jemand zur Hilfe. Gute Bilder erkennen wir meist, weil sie „irgendwie funktionieren“. Nicht jeder kann erklären, warum. Nimm Dir nun die oben erwähnte Bildkritik-Anleitung zu Hilfe und prüf Deine Bild damit objektiv. Lass Deine Emotionen und Erinnerungen an die Situation aussen vor. Nimm Dir ggf. wieder jemanden zur Hilfe, der dich mit sachlich und neutral Sicht untertützen kann und nicht nur schmeicheln möchte. Das ist der Weg zu objektiv besseren Bildern.

Desweiteren geh in Ausstellungen, Malerei-Ausstellungen z.B. von flämischen Meistern und schau Dir im Internet Fotos von Anderen an. Flickr, Zenfolio und insbesondere Viewbug sind da gut geeignet. Leg an die Bilder dieselben Maßstäbe an, die ich für die Selbstkritik vorgeschlagen habe. Lerne den Bildaufbau, erkenne von wo das Licht kommt unterscheide Hauptmotive vom Beiwerk. Und dann geh los, und versuche selbst das erkannte umzusetzen. Verlaß deine Komfort-Zone. Das tolleste Licht ist morgens um den Sonnenaufgang und von 11 bis 3 hat der Fotograf frei. Da ist das Licht am schlechtesten.

„Du hast doch eine super Kamera! Bringst Du die zu unserer Hochzeit mit?“ Deine Antwort?

Wer mich persönlich nach meinem Einsatz als Hochzeitsfotograf fragt, weiß, dass da gute Bilder bei herum kommen werden. Aber die generelle Antwort lautet: „Wenn Du einen Freund / Freundin verlieren möchtest, sag ja.“ – und der Rat geht in beide Richtungen: an das Hochzeitspaar genauso, wie an den mit der Kamera. Es ist schließlich ein Event, dass nicht wiederholt werden kann, nur, weil der Fotograf es verpatzt hat (Akku leer, Speicherkarte voll oder defekt, ….). Jeder Hochzeitsfotograf bringt Zusatz-Equipment mit, um im Fehlerfall sofort Ersatz bei der Hand zu haben. Kein Brautpaar möchte nachher ein „Sorry, aber …“ hören oder während der Trau-Zeremonie ein „Einen Moment Pause bitte, ich muss mal eben eine andere Speicherkarte holen“. Das Geld kann dann leicht auf der falschen Seite gespart worden sein. Ja, ich weiß, es gibt auch im Hobby- und Semi-Pro-Bereich Fotografinnen und Fotografen, die das alles Berücksichtigen, Erfahrung haben und dem Brautpaar mit ihren Referenzen ein gutes Gefühl geben können. Die sind ausdrücklich hier nicht gemeint, sondern wirklich der Onkel, von der Tante (oder umgekehrt), der bzw. die eine ‘tolle’ Kamera hat. Wie auch immer dann ‘toll’ definiert wird.

Gerade die Hochzeitsfotografie ist nicht umsonst so teuer. Hochwertiges Equipment (hier können schnell 10-20.000€ zusammen kommen) gepaart mit Können des Fotografen. Das Können bezieht sich sowohl auf das Beherrschen des Equipments wie Kamera, Objektive und Lichtsetzung, als auch auf Menschenführung und Posen. Nicht zu unterschätzen ist der Arbeitsanteil, der nach dem Fotografieren kommt. Hochzeitsfotografie ist wie ein Eisberg: 80% finden im Verborgenen statt.

Ein Wort, eine Meinung

Social Media: eigener Blog / Online-Galerie ist toll. Instagram ein nettes „fishing for compliments“. Facebook zunehmend irrelevanter. Man gibt die Kontrolle aus der Hand, bekommt kein ehrliches Feedback. Das Feedback bei Online-Medien ist immer mehr abnehmend. Ein „Like“ hat heute nur noch den Wert „hab’s gesehen“. Pinterest hat da schon mehr Relevanz, weil sich Leute dort die Links abspeichern zu Bildern, die für sie irgend eine Bedeutung haben. Auch wenn das schon ein Copyright-Verstoss ist, weil Bilder kopiert werden und nicht nur die Referenz darauf.

Megapixel: hoffnungslos überschätzt. Zum Glück scheint der Megapixel-Wahn der Hersteller vorüber zu sein. Wir haben ein sehr gutes Level mit 24 MP bei Vollformat und APS-C Sensoren erreicht.

Inspiration: essenziell

HDR: No-Go und nicht mehr zeitgemäß

Photoshop: für Fotografen eigentlich hoffnungslos überdimensioniert und unnötig. Ein Raw-Entwickler reicht i.d.R. vollkommen aus

Analog: möchte ich nicht hin zurück, auch wenn da meine geliebten Anfänge liegen. Aber digitale Bilder sind günstiger und einfacher zu lagern.

Zeig mir Deine Bilder, ich sag Dir, wer Du bist.

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Danke

Danke für das Interview!

 

Zum Weiterlesen: Die besten Geschenkideen für Fotografen

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