Du hast es geschafft! Ab sofort begleiten dich zwei kleine Füßchen auf dem Weg ins neue Familienglück. Natürlich möchten sowohl Mama als auch Papa die schönsten Momente von Beginn an festhalten. Besonders die ersten Stunden nach der Geburt strahlen einen lebendigen Zauber aus. Während die Mami noch erschöpft in den Seilen hängt, zückt der Papi schon beglückt die Kamera. Doch auch die eigene Babyfotografie will gelernt sein. Wir zeigen dir, wie du den kleinen Neuankömmling zu einer unvergesslichen Erinnerung machst. Lies dir einfach die folgenden zehn Tipps durch.

1. Ruhige und entspannte Atmosphäre schaffen

Für die Babyfotografie solltest du einen groben Zeitrahmen von ca. drei bis vier Stunden einplanen. Dieselbe Zeit wird auch bei einem professionellen Fotografen benötigt. Neugeborenen-Shootings brauchen nämlich Zeit. Während der Fotos solltest du folgendes einplanen:

  • Stillpausen oder Fläschchen
  • Windelwechsel
  • Kuscheleinheiten
  • Wechsel von mehreren Outfits

Bei der Babyfotografie solltest du dich zeitlich nicht unter Druck setzen. Denn das spürt auch dein Kind. Ist die Mutter gestresst, ist es in der Regel auch das Baby. Daher gilt: je entspannter die Atmosphäre, desto besser klappt das Projekt.

Damit alles wie am Schnürchen klappt, sollten die jeweiligen Aufbauten für die Fotografie gut vorbereitet sein. Vervollständige das Setting am besten noch vor dem nächsten Milchfläschchen bzw. dem nächsten Stillen. Nachdem Babys ihre Mahlzeiten zu sich genommen haben, sind sie meistens so gut gesättigt, dass sie friedlich vor sich hin schlummern. In dieser Phase kannst du dein Kind am besten positionieren.

2. Viel Licht für das Baby Fotoshooting

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Entscheidend für das Gelingen deiner Fotoarbeit sind die Lichtverhältnisse. Der schönste Aufbau, die schönsten Baby-Outfits und der perfekte Moment nützen nichts, wenn das Licht nicht stimmt. Es gibt einige Fehler, die du beim Baby-Fotoshooting vermeiden solltest. Nutze kein Blitzlicht und auch nicht das integrierte künstliche Licht deiner Kamera. Wenn dein Baby die Äuglein auf hat, kann es durch das plötzliche Licht nämlich unangenehm beeinträchtigt werden.

Blitzlicht macht das Foto unnatürlich. Außerdem können unerwünschte Schatten entstehen, die die Harmonie des Bildes zerstören. Mach dir deshalb für das Baby Fotoshooting immer das natürliche Tageslicht zunutze. Dazu eignet sich ein Setting direkt an einem Fenster, durch das viel Tageslicht fällt. Das schönste Licht gibt es sowohl am Vor- als auch am Nachmittag. Hier solltest du eine direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.

Nutze beispielsweise ein Sofa, welches direkt an einem Fenster steht. Mit einer neutralen Decke oder einer dezenten Dekoration ist es möglich, die schönsten Momente mit deinem Baby festzuhalten.

3. Weniger ist mehr

Sehr natürlich wirkt es, wenn du komplett auf Dekoration verzichtest. Doch die Geschmäcker sind verschieden. Hier steht es dir frei, deine Vorstellungen individuell zu verwirklichen. Vielleicht magst du dein Kind erst in ein weiches Tuch wickeln, in dem es die Arme und Beine ausstrecken kann. Halte die natürlichen Bewegungsabläufe deines Babys fest, indem du ausreichend Raum für Bewegung lässt. Auf diese Weise entstehen die niedlichsten Momente.

Sinnvoll ist es, mit verschiedenen Schichten zu arbeiten. Wenn dein Kind auf einer Decke liegt, die du bereits auf mehreren Foto hast, kannst du diese schnell entfernen und die nächste Schicht verwenden. So ersparst du dir Zeit und dem Kind Stress. Sind Babys nämlich aufgewühlt, lassen sie sich nicht immer sofort beruhigen.

4. Geschwister

Sind Geschwister in der Familie vorhanden, sollten diese eingebunden werden. In einer liegenden Position lässt sich das kleine Baby neben Bruder oder Schwester am besten Fotografieren. Beide können ganz natürlich miteinander interagieren. Dabei entstehen die schönsten und ehrlichsten Gesichtsausdrücke.

5. Die Sicherheit deines Kindes geht vor

Dein Baby ist ein sehr zartes und empfindliches Geschöpf. Deshalb solltest du dir keine waghalsigen Posen für dein Kind überlegen. Es gibt Bildkompositionen, die ein Baby beispielsweise in einem Korb auf einem fahrenden Moped zeigen, während die Mami durch die Straßen braust. Solche Fotos entstehen aus mehreren Bildbestandteilen, die dann in einem Bildbearbeitungsprogramm zusammengefügt werden. Natürlich positioniert niemand ein Baby auf einem fahrenden Zweirad. Das wäre viel zu gefährlich.

Dein Heim ist dir natürlich lieber. Wenn du auf der sicheren Seite stehen möchtest, arbeitest du mit einer zweiten erwachsenen Person zusammen. Während du mit der Fotokamera hantierst, kann dein Partner eine sichere Hand am Baby haben.

6. Perspektive

Probiere verschiedene Blickwinkel aus. Bewege dich um dein Kind herum und erfasse es aus unterschiedlichen Perspektiven. Verringere und vergrößere die Distanz zu deinem Baby, um zu sehen, wie das auf dem Bild wirkt. Wenn du immer aus derselben Perspektive fotografierst, bekommst du auch immer die gleichen Bilder. Werde deshalb kreativ! Knie dich zwischendurch mal hin und verändere das Gefälle des Winkels. So entstehen einzigartige Fotoaufnahmen.

7. Du darfst nicht fehlen

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Dein Baby ist dein größtes Glück. Und natürlich soll es im Mittelpunkt stehen. Doch du selbst darfst dich bei dem Baby Fotoshooting nicht vergessen. Die Liebe, die zwischen dir und deinem Kind herrscht, ist eine Art Magie, die auch festgehalten werden muss. An die innig ausgetauschten Blicke wirst du dich gerne erinnern, wenn du nach Jahren auf das Foto schaust.

Mithilfe deines Partners kannst du von dir und einem Baby schöne Fotos machen lassen. Sucht euch dafür einen schönen Platz im oder außerhalb des Hauses. Auch hier solltet ihr auf Licht und Perspektive achten.

8. Details

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Achte beim Fotoshooting auch darauf, Details zu erfassen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Das Ineinandergreifen der Finger zwischen Mutter und Kind
  • Die Füßchen deines Babys
  • Das schlafende Gesicht deines Kindes
  • Noch unbeholfene, spontane Gesten

Details halten die Veränderungen deines Kindes am besten fest. Denn nichts verändert sich so schnell wie das Gesicht eines Kindes. Hierbei solltest einige Tipps beherzigen. Es ist zwar ganz gemütlich sich auf den Autofokus der Kamera zu verlassen, allerdings entstehen die besten Bilder, wenn du die Schärfe am Objektiv manuell einstellst. Bei der manuellen Einstellung ist es dir möglich, den Fokus z. B. nur auf die Augen oder die Lippen zu richten. Während diese Gesichtsteile scharf sind, versinkt der Rest in einer zarten Unschärfe.

Mit Details lassen sich tolle Wandcollagen erstellen, die die Einzigartigkeit deines Babys herausstellen.

9. Natur

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Nicht immer müssen die Fotos im Haus gemacht werden. Die Natur bietet dir ausreichend schöne Motive. Auch hier ist es wieder wichtig, die Vor- oder Nachmittagssonne zu nutzen, weil das Licht dann weicher auf das Motiv fällt und keine harten Schatten entstehen lässt.

Beispielsweise können stimmungsvolle Aufnahmen entstehen, wenn der Fotograf mit Gegenlicht experimentiert. Interessante und spannende Silhouetten lassen sich durch den Einsatz unterschiedlicher Lichtverhältnisse erzeugen.

10. Unvergessliche Momente gehören in die Welt

Du solltest auf keinen Fall vergessen, die Fotos auch auszudrucken bzw. in den von dir gewählten Formaten entwickeln zu lassen. Denn all die Mühe, die du in das Fotografieren gesteckt hast, soll nicht umsonst gewesen sein. Die unvergesslichen Momente müssen raus in die Welt und an deine heimische Wand.

Auch hier kannst du richtig kreativ werden. Kombiniere verschiedene Formate und Rahmen miteinander. Positioniere sie so an deiner Wand, dass sie zu einem Blickfang für dich und deine Besucher werden. Kreative Kompositionen an der Wand sind aussagekräftiger und beeindruckender, als Fotos auf dem Bildschirm, die mit einem Klick wieder verschwinden können. Dafür sind die einzigartigen Momentaufnahmen deines Kindes zu wertvoll. Sie verdienen einen ganz besonderen Platz in deinem Heim.

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